Die Clone & Docking Station unterstützt mehrere Anwendungsmodi:
- HDDs klonen einschließlich Betriebssystem durch automatische bitweise 1:1 Kopie – siehe unten
- Komfortabel auf HDDs von Rechnern mit USB oder High Speed eSATA Ports zugreifen
Eigenschaften
- Direkter Anschluss von SATA-Festplatten (unterstützt auch das Advanced Format bis 3TB und mehr) am Rechner über USB oder eSATA II
- Direktes Einstecken von 2,5“/3,5“ Festplatten mit 22poligem SATA Anschluss **
- Für eSATA Anschluss ist ein Rechner mit voll kompatiblem eSATA II/3Gbps Port mit Port Multiplier Unterstützung zwingend erforderlich
- Unterstützt USB 2.0 Anschluss an den Rechner mit bis 480Mbit/s
- Hot Swap Unterstützung – Wechsel von Platten im laufenden Betrieb – bei korrekter Unterstützung durch Betriebssystem und Mainboard Treiber
- inklusive Netzteil, USB- und eSATA-Kabel
- Betriebssysteme: Windows® 2000/XP/Vista/7/Server200x, Mac OS 9.2/X oder höher, Linux
Ab Version 2 der Docking Station (Mai 2010) unterstützt die Docking Station auch 3,3V Devices mit zusammen max. 1,2A - die benötigte Leistung wird von der 5V 2A Versorgung entnommen und vermindert die dort zur Verfügung stehende Leistung.
Hinweise zum Klonen
Das Klonen von Platten erfolgt bitweise 1:1 ohne angeschlossenen Rechner.
Die Klonplatte muss gleich groß oder größer sein als die Orginalplatte und darf nicht formatiert oder partitioniert sein.
Plattengrößen über 2TB mit den neuen Sektorgrößen von 4kB (Advanced Format) sind eingeschränkt verwendbar! In der Regel kann nicht von einer alten Festplatte (kleiner 2TB , mit 512er Sektorgröße) auf eine neue große Festplatte (Sektorgröße 4K) oder umgekehrt geklont werden!
Dies betrifft auch SSDs, die in der Regel mit Sektorgrößen von 4kB arbeiten. Selbst manche Festplatten > 2TB von verschiedenen Herstellern setzen auch noch die kleinen 512er Sektorgrößen ein, z.B. Hitachi 3TB Platten, beachten Sie also unbedingt die diesbezüglichen Informationen Ihres Festplatten- bzw. SSD-Herstellers!
Details zum Advanced format siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Advanced_Format (zurzeit nur auf englisch verfügbar) und Informationen Ihres Festplatten- bzw. SSD-Herstellers!
Das Klonen einer mehrere hundert Gigabyte großen Platte dauert mehrere Stunden.
Platten, von denen das Betriebssystem wieder gestartet werden soll, sollten das gleiche Interface verwenden.
Die geklonten Platten sind bootfähig und können die Orginalplatte ersetzen ohne zeitaufwändige Neuinstallation des Betriebssystems. Dies ist besonders interessant für Notebooks, bei denen nur eine Platte eingebaut werden kann, bei alten Platten, die vermehrt Hardwaredefekte zeigen und bald sterben könnten sowie um alte kleine langsame durch neue große schnelle Platten zu ersetzen. Die Klonplatte muss lediglich größer sein als die Orginalplatte und das gleiche Interface verwenden; das Klonen von Betriebssystempartitionen von IDE auf SATA Platten wird in der Regel nicht zu bootfähigen Systemplatten führen (falsche Hardwaretreiber für Platteninterface). Nach Abschluss des Klonprozesses kann (über geeignete Software, nicht enthalten) auf der Klonplatte verbliebener freier Speicherplatz zur Erweiterung bestehender Partitionen oder für neue Partitionen verwendet werden.
SSDs verwenden zumindest intern ebenfalls die Sektorgröße 4kB wie viele neue große Festplatten größer als 2TB. Einzelne SSD Modelle benötigen extrem viel Strom und werden daher nicht unterstützt, eine Strommaufnahme von 1 A und mehr bei Betrieb mit 2 Laufwerken wird von der Docking Station nicht unterstützt, siehe auch Bemerkung zu 3,3V/5V oben. Das Klonen von SSDs auf SSDs sollte bei Modellen mit gleicher Sektorgröße funktionieren.
Hinweis zum Anschluss via eSATA
Um zwei SATA Festplatten über nur ein eSATA Kabel anzuschließen verwendet die Docking Station einen JMicron eSATA Port Multiplier Chipsatz. Am Rechner wird daher ein moderner voll kompatibler eSATA II/3Gbps Anschluss benötigt mit voller Unterstützung der Port Multiplier Funktion und mit den aktuellsten Treibern.
Hinweis zum Anschluss von IDE Platten
Das Klonen sehr alter IDE Platten mit 28 Bit LB-Adressierung (Größen bis 10 GB und möglicherweise bis 137GB) wird nicht unterstützt. Ab 137GB müssen Platten 48 Bit LBA verwenden, die meisten kleineren verwenden es aber auch bereits, Informatonen hierzu entnehmen Sie von Ihrem Festplattenhersteller sowie auf dem Plattenaufkleber.